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Kostenloser CDH-Praxisleitfaden
§ 89b HGB: 7 Dinge, die jeder Handelsvertreter über seinen Ausgleichsanspruch wissen sollte
Was Sie während der laufenden Vertretung dokumentieren sollten – und warum rechtzeitige Vorbereitung bares Geld wert sein kann.
- Die drei Prüfungsstufen des Ausgleichs verständlich erklärt
- Rechenbeispiel mit realistischen Größenordnungen
- § 89b-Schnellprüfung und Vorlage für Ihre Kundenhistorie
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4 Seiten als PDF, erstellt von den Juristen der CDH auf Basis der aktuellen Rechtsprechung.

Kurz erklärt
Warum dieses Thema jeden Handelsvertreter betrifft
Der Ausgleichsanspruch kann bei Vertragsende wirtschaftlich erheblich sein – und gehört zugleich zu den anspruchsvollsten Themen des Handelsvertreterrechts. Entscheidend ist nicht allein die bisherige Provision, sondern welche Vorteile dem Unternehmen aus den von Ihnen aufgebauten Kundenbeziehungen verbleiben.
Stufe 1
Unternehmervorteile
Welche Vorteile bleiben dem Unternehmen aus den von Ihnen gewonnenen oder wesentlich ausgebauten Kunden?
Stufe 2
Billigkeit
Welche Umstände sprechen für eine Erhöhung oder Minderung des rechnerischen Ausgangsbetrags?
Stufe 3
Höchstgrenze
Der Ausgleich ist gesetzlich begrenzt – maßgeblich ist grundsätzlich die durchschnittliche Jahresvergütung.
Inhalt des Leitfadens
Das erfahren Sie im Praxisleitfaden
Sieben Punkte, die in der Praxis immer wieder über die Höhe des Ausgleichs entscheiden.
Punkt 1
Nicht nur entgehende Provisionen zählen
Warum geringe Provisionsverluste den Anspruch nicht automatisch begrenzen.
Punkt 2
Einmalprovisionen schließen nichts aus
Was bei Vergütungsmodellen mit Einmal- oder geringen Folgeprovisionen gilt.
Punkt 3
Stamm- und Mehrfachkunden
Welche Kunden für die Berechnung des Ausgleichs im Mittelpunkt stehen.
Punkt 4
Kundenentwicklung dokumentieren
Acht Fragen, die Sie zu jedem Kunden laufend beantworten können sollten.
Punkt 5
Langlebige Produkte
Warum auch Güter mit 25 Jahren Lebensdauer ausgleichsrelevant sein können.
Punkt 6
Erhebliche Beträge
Ein Rechenbeispiel von der Provision bis zum Rohausgleich.
Punkt 7
Die Einjahresfrist
Was Sie nach Vertragsende fristgerecht tun müssen – und was noch nicht.
Bonus
Schnellprüfung zum Abhaken
Checkliste und Vorlage für Ihre Kundenhistorie zum direkten Einsatz.
Aus dem Rechenbeispiel
Die Größenordnung wird oft unterschätzt
50.000 €
Relevante Provision im letzten Vertragsjahr
108.291,60 €
Rohausgleich im Beispiel nach Abzinsung
1 Jahr
Frist zur Geltendmachung nach Vertragsende
Der konkrete Anspruch hängt immer vom Einzelfall ab. Das vollständige Beispiel mit Prognosedauer und Abwanderungsquote finden Sie im Leitfaden.
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Über die CDH
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Dann lernen Sie die CDH kennen. Wir sind auf die wirtschaftlichen und rechtlichen Fragestellungen des selbstständigen Vertriebs spezialisiert – und unterstützen unsere Mitglieder persönlich im Handelsvertreterrecht.
Rechtlicher Hinweis: Der Leitfaden dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle rechtliche Beratung oder Prüfung eines konkreten Vertrags- oder Beendigungsfalls. Quelle: CDH-Rechtsratgeber „Aktuelle Rechtsprechung zum Handelsvertreterausgleich“, 11.09.2026.


